GemüseAckerdemie

Oftmals ist Kindern und Jugendlichen nicht mehr bewusst, woraus ihr Essen auf dem Teller besteht, welche Nahrungsmittel es gibt, wie sie angebaut oder zubereitet werden. Die Folge sind häufig eine mangelnde Wertschätzung von Naturalien, gesundheitliche Fehlentwicklungen durch schlechte Ernährung und eine allgemeine Entfremdung von Natur und Umwelt. Daher unterstützt die Deutsche Bank Stiftung das schulbegleitende Bildungsprogramm GemüseAckerdemie, das mit seinem praxisorientierten Ansatz diesen Entwicklungen entgegenwirkt.


Gemüse in Eigenproduktion – Schüler begutachten Fortschritt auf ihrem Acker © Ackerdemia e. V.


Mit ihren eigenen Händen bauen Schüler auf dem Feld Gemüse im biologischen Landbau an. Zusätzlich lernen sie, wie die Nahrungsmittelproduktion funktioniert, begreifen wirtschaftliche Zusammenhänge bei der Vermarktung ihres Gemüses und denken über ihr Konsumverhalten nach.

Denn die Erfahrungen aus der praktischen Arbeit auf dem Acker werden in Unterrichtseinheiten im Klassenzimmer aufgegriffen. Und zeitgemäße, pädagogisch sinnvolle Onlineangebote wie der AckerBlog oder das AckerSpiel motivieren und fordern die Schüler, sich mit ökologischen Fragestellungen zu befassen.

Möglich macht das die GemüseAckerdemie, das Bildungsprogramm der gemeinnützigen Organisation Ackerdemia. Die GemüseAckerdemie unterstützt die teilnehmenden Schulen vor allem logistisch und steht ihnen beratend zur Seite.

Das beginnt bereits bei der Anbaufläche: So stellt das Bildungsprogramm – oftmals in enger Zusammenarbeit mit einem Landwirt – einen Acker ganz in der Nähe der Schule zur Verfügung.

Gleiches gilt für Saat- und Pflanzgut sowie die Anbaupläne. Auch steht die GemüseAckerdemie mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, das Bildungsprogramm in den Lehrplan zu integrieren oder eine entsprechende Arbeitsgemeinschaft auf die Beine zu stellen.

Schließlich erhalten die betreuenden Lehrer noch Fortbildungen und anschauliche Materialien für den Unterricht. Nicht zuletzt organisiert die GemüseAckerdemie auch die ehrenamtlichen Mentoren, die das Ackerteam vor Ort begleiten und betreuen.

Nachdem in einer Pilotphase die Praxistauglichkeit erprobt wurde und eine unabhängige wissenschaftliche Evaluation dem Programm eine hohe Wirksamkeit bescheinigt hat, nehmen mittlerweile mehr als 50 Schulen und Kitas in neun Bundesländern teil - und das Netzwerk wächst weiter.

Die GemüseAckerdemie konnte bereits eine Vielzahl an Jurys überzeugen und erhielt unterschiedlichste Prämierungen. Unter anderem wurde dem Projekt im Oktober 2014 der Preis „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ verliehen.


Bundespräsident Gauck besucht den Stand der GemüseAckerdemie auf der Grünen Woche © Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft


Weitere Informationen

Welche Erfolge die GemüseAckerdemie vorweisen kann, lesen Sie im Wirkungsbericht 2015

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Letzte Änderung: 13. Februar 2017
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