Akademie Musiktheater heute

Stipendiaten

Ein Nachwuchsprogramm wird geprägt von den Menschen, die an ihm teilnehmen – ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Persönlichkeit machen die „Akademie Musiktheater heute“ erst lebendig.


2016-2018

 

Ingmar Beck   

Sparte: Dirigieren

„Robert J. Harth Conductor Prize“ beim Aspen Music Festival 2015 (USA) und Conducting Fellow 2016, Publikums preisträger beim Operettenwett bewerb 2016 der Oper Leipzig. Dirigent des Münchner Kammerorchesters „Asam Classical Soloists“, des Wiener hmdw-SolistenKammerOrchesters und des Stadtchors Klosterneuburg / Wien. Konzerte mit dem Rundfunksymphonieorchester Wien, den Nürnberger Symphonikern, der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, dem Philharmonischen Orchester Baden-Baden, Savaria Symphony Orchestra und Israel Chamber Orchestra. Mit glied der Augsburger Domsingknaben, Cello- u. Dirigierstudium in Wien, Weimar und Budapest. Dreijähriges Stipendium der Wiener Philharmoniker, der Richard-Wagner-Stiftung und des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats. Geboren 1987 in München.

Huihui Cheng   


Sparte: Komposition

Huihui Cheng studierte Komposition und Elektronik-Musik an der Musikhochschule
Stuttgart und nahm anschließend teil am IRCAM Cursus I, Paris. Sie arbeitete in vielen
verschiedenen Bereichen: von Instrumentalkompositionen über Elektronik bis hin zu theatralischen Konzeptionen. Um ihre eigene musikalische Sprache zu erweitern, sucht sie
fortwährend nach Klängen, die ihren Ideen entsprechen – mittels selbst gebauter akustischer Klangobjekte und anhand von elektronisch entwickelten Klängen. Schwerpunkt ihrer kompositorischen Tätigkeit des letzten Jahres waren die vokale Musik und Musik Theater. Ihre Stücke wurden auf Festivals wie der Münchener Biennale 2008, dem Internationalen Tong Yong Musik Festival in Korea 2009, Beijing Modern Music Festival und dem Belgien Europa Festival 2010 aufgeführt. Sie er hielt den ersten Preis beim Internationalen Isang-Yun-Wettbewerb 2011 und den Giga-Hertz-Produktionspreis ZKM 2016. 2014 war Sie Stipendiatin der Baden Württemberg Kunststiftung . Geboren 1985 in China.

Martina Elmer  


Sparte: Kulturmanagement

Seit 2015 /2016 Mitarbeit im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. 2013 –2015 Masterstudium Kultur- und Musikmanagement an der HMT München. Zuvor Studien der Angewandten Betriebswirtschaft, Musikwissenschaft und Klarinette in Klagenfurt und Mexiko City. Während der Studienzeit Mitarbeit im Konzertbüro der Salzburger Festspiele, im Ticketing am Stadttheater Klagenfurt, in der Spielstättenbetreuung der styriarte Graz und als Autorin für das Klassikmagazin crescendo. Praktika in der Kulturberatung bei actori und in der Pressearbeit bei Ophelias Culture PR. Kulturprojekte im Bereich Besucherevaluation Festivaldialoge 2014, Programm- und Budgetplanung Kulturzentrum K.U.L.T. Geboren 1989 in Salzburg.

Mara Ruth Käser  


Sparte: Kulturmanagement

Ab Oktober 2016 Beginn der Promotion an der Schnittstelle von Theaterwissenschaft und Kulturmanagement. 2014 – 2016 Masterstudium in den Fächern Theaterwissenschaft und Kulturmanagement in München und Zürich. Davor Bachelorstudium im Fach Soziologie in München und Paris. Erfahrungen im Kulturmanagement sammelte sie als Koordinationsassistentin für die Stiftung für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit, bei der Unternehmensberatung actori sowie an der Hamburger Kunsthalle. Hospitanzen und kleinere Regieassistenzen am Saarländischen Staatstheater und an den Münchner Kammerspielen. Ihr besonderes Interesse gilt interdisziplinären Ansätzen zwischen bildender und darstellender Kunst. Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Geboren 1990 in Ulm.

Luise Kautz   


Sparte: Regie

Seit der Spielzeit 2016 /2017 Regieassistentin für den Bereich Oper am Mainfranken Theater in Würzburg. Preisträgerin des „Berenberg Kulturpreises 2016“ der Berenberg Bank Stiftung. Eigene Regiearbeiten u. a.: 2015 „Pelléas et Mélisande“ im Theaterquartier Gaußstraße Hamburg, „Der Schauspieldirektor“ mit dem Kammerorchester der Hamburger Symphoniker in der Laeiszhalle sowie 2014 „Belshazzar“ in der Hauptkirche St. Jacobi Hamburg. Studium der Musiktheaterregie an der HfMT Hamburg und Studium der Theater- und Medienwissenschaft an der Universität Bayreuth und der FU Berlin. Hospitanzen und Assistenzen u. a. bei Stefan Herheim, Florian Lutz und Beverly Blankenship in Berlin und Oslo. Geboren 1987 in Bonn.

Valentin Mattka   


Sparte: Bühnen- und Kostümbild

Seit 2010 /2011 Studium für Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Peter Schubert an der weißensee kunsthochschule berlin. Absolviert dort zurzeit sein Diplom. Seit der Spielzeit 2014 /2015 parallel zum Studium als freier Bühnenbildassistent an der Komischen Oper Berlin tätig. Assistenzen u. a. bei Rebecca Ringst für „Eugen Onegin“ und Katharina Schlipf „Giulio Cesare“. Freischaffende Tätigkeit als Szenograf im Bereich Film. Geboren 1988 in Mölln.


©Alexander Fahima

Martin Mutschler   


Sparte: Regie

Regisseur, Dramaturg, Autor, Musiker und Übersetzer. Studierte Romanistik, Slavistik und Kunstgeschichte in Tübingen und Prag, schloss zu Luis Cernuda ab und arbeitete bei der Europäischen Kulturhauptstadt in Pilsen. Seit 2013 Studium der Musiktheaterregie an der Theaterakademie Hamburg. Projekte als Regisseur (u. a. „Das Phantom“, Rote Flora Hamburg, Kampnagel Sommerfestival 2015; Henry Purcell, „Dido & Aeneas“, Opera Stabile Hamburg 2016; „Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei“ nach Jean Paul, Hamburg 2016), als Dramaturg (u. a. dokumentarisches Musiktheater „Las calles del Guasmo“ für Musiker ohne Grenzen e.V. in Guayaquil, Ecuador 2016; Astor Piazzolla, „María de Buenos Aires“, Hamburg 2014) und Musiker (u. a. „Die Disparate Stadt“ mit Schorsch Kamerun, Schauspielhaus Hamburg 2016). Übersetzerische Zusammenarbeit mit Lola Arias und Dušan David Parízek. Hospitanzen, Assistenzen und Mitarbeit am Theater Bremen, in der Schwankhalle Bremen und am Staatstheater Oldenburg sowie bei den Salzburger Festspielen. Mehrfacher Preisträger beim Treffen Junge Musikszene, Treffen Junger Autoren und beim Wettbewerb für Elektronische Kirchenmusik „Vers“, Stuttgart, sowie Stipendiat des Übersetzer-Netzwerks „Transstar Europa“. Journalistische Arbeiten, Übersetzungen von Lyrik und wissenschaftlicher Literatur. Geboren 1986 in Stuttgart.

Christina Pfrötschner   


Sparte: Regie

Sie arbeitete bei diversen Film- und Fernsehproduktionen als Script Continuity und Produktionsassistentin. Während ihrer Zeit als Regieassistentin am Schauspiel Essen, dem Nestroy-Theater Wien und am Schauspielhaus Bochum arbeitete sie mit Regisseuren wie Anselm Weber, David Bösch, Roger Vontobel, Cilla Back, Antú Romero Nunes und Heike M. Götze zusammen. Am Schauspielhaus Bochum inszenierte sie die UA von Dirk Lauke „Jimi Bowatski hat kein Schamgefühl“ als ihre Abschlussarbeit. Seitdem arbeitet sie als freie Regisseurin / Videokünstlerin im deutschsprachigen Raum. Seit 2016 studiert sie Regie an der Hogeschool voor de Kunsten, Amsterdam. 1985 in Duisburg geboren.

 

 

Marie-Sünje Schade  


Sparte: Dramaturgie

Studentin der Musikwissenschaft an der Universität Köln. Vorher Studium der Musikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Freiburg i. Br. und Bologna. Ab der Spielzeit 2016 /2017 Referentin für Einführungsvorträge an der Deutschen Oper am Rhein. Seit 2013 Mitarbeiterin im Management von Concerto Köln, u. a. in den Bereichen Assistenz der Geschäftsführung und musikwissenschaftliche Arbeiten. 2012 – 2013 Praktikum im Management des Balthasar-Neumann-Chors und -Ensemble, seit 2013 freie Mitarbeiterin der Dramaturgieabteilung von Thomas Hengelbrock. Dramaturgie-Hospitanzen an der Deutschen Oper am Rhein und dem Staatstheater am Gärtnerplatz München. 2016 Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung. Geboren 1991 in Kiel.

Rebekka Stange


Sparte: Bühnen- und Kostümbild

Freischaffende Kostüm- und Bühnenbildnerin. 2013 Diplom mit Auszeichnung Universität
der Künste Berlin, Prof. Florence von Gerkan. 2016 Kostümbild mit Christof Hetzer „Tristan&Isolde“ Théâtre des Champs-Élysées. 2016 Kostümbild für Kunstfilm Ruhrtriennale, Aernout Mik. Diverse Kostümassistenzen Oper bei Gesine Völlm, Christof Hetzer, Marie Louise Strand und Victoria Behr an De Nederlandse Opera, Opernhaus Zürich, Theater Basel, Deutsche Oper am Rhein, Ruhrtriennale Bochum und Volksbühne Berlin. Kostümassistenz Film Babelsberg, X-Filme M. Bickel „Das weiße Band“, Lisy Christl „Anonymous“, Barbara Baum. 2011– 2016 Kostümbild Film „Sometimes“, „Kinder“, „Dirk&Harry“ J. Pörksen. 2011 Kostümbild „Merlin“ P. Gonzo. Geboren 1984 in Wuppertal.


© Stefan Mauermann

Ulrich Stöcker   


Sparte: Dirigieren

Seit April 2016 Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Lübeck, dort Repetition der Stücke „Attila“, „West Side Story“ und „Ariadne auf Naxos“, Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny. Meisterkurse u. a. bei Mark Stringer im Rahmen des Dirigentenforums sowie bei Daniele Gatti. 2010 Studium Dirigieren, Musiktheorie und Gehörbildung in München, 2015 Dirigierstudium in Mailand. Auftritte als Dirigent des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt, der Bad Reichenhaller Philharmonie und der Münchner Symphoniker. Dirigat einer Vorstellung von „Le Nozze di Figaro“ in Weikersheim. Korrepetition an der Bayerischen
Staatsoper. Besonderes Aufsehen erregte das Dirigat der Urauffühung von „Gradus ad parnassum“ im Prinzregententheater München im Mai 2015. Geboren 1988 in Lübeck.

Evarts Svilpe   


Sparte: Dramaturgie

Seit 2015 studiert er Musiktheater-Dramaturgie an der HfMT Hamburg. Er spielt Trompete und performte in einer Butoh-Tanzgruppe. Im Buch „buto“ (hrsg. Mansards, 2015) publizierte er über die Verhältnisse zwischen postdramatischem Theater und Butoh. Er sammelte Erfahrungen beim Theaterfestival Homo Novus, am brutWien, am British Council Latvia, an der Ruhrtriennale, an der Staatsoper Berlin sowie an der Oper Stuttgart u. a. Er kuratierte internationale Konferenzen über Shakespeare in Riga (2014) und beim Festival „Brutkasten“ in Hamburg (2017). 2017 Dramaturgie bei W. A. Mozarts Oper „Die kleine Zauberflöte“ an der Lettischen Nationaloper, Regie: Margo Zālīte. Geboren 1989 in Riga.


© Irene Wissel

Mikhail Tangian   


Sparte: Komposition

Der russische Komponist, Geiger und Performer Mischa Tangian studierte bei Manfred Trojahn in Düsseldorf und George Benjamin in London. Er war Stipendiat des DAAD und der Dörken Stiftung. Außerdem ist er Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe – u. a. des Internationalen Kompositionswettbewerbs NEUE SZENEN II der Deutschen Oper Berlin. Seine Werke wurden europaweit aufgeführt, so wurde die Kammeroper „Carmen en los infiernos“ in Peralada (Festival Castell Peralada, Spanien), dem Arts Centre St. Monica (Barcelona) und der Neuköllner Oper (Berlin) aufgeführt. Für die Spielzeit 2016 – 2017 hat Mischa Tangian im Auftrag der Staatsoper Hannover die Kinderoper „Moby Dick“ komponiert. Geboren 1988 in Moskau.

Thilo Ullrich   


Sparte: Bühnen- und Kostümbild

Seit der Spielzeit 2015 /2016 Bühnenbildassistent am Residenztheater München. 2013 Bühnenbildassistenz bei den Schwetzinger SWR Festspielen in Koproduktion mit der Oper
Köln (Leucippo). 2011 Studium für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur an der Universität Mozarteum Salzburg. 2015 Abschluss des Studiums mit Auszeichnung. Bereits während dieser Zeit eigene Arbeiten im Bereich Musiktheater in Salzburg (Der Kaiser von Atlantis / Mahagonny-Songspiel / Le nozze di Figaro) sowie beim 27th International Music Festival in Macau / China (Bastien und Bastienne). 2013 verantwortlich für die Ausstellungsarchitektur von Faceless I+II im quartier21 / Museumsquartier Wien. 2007– 2010 Ausbildung zum Theatermaler am Theater Bremen. Geboren 1988 in Verden /Aller.

Diana Syrse Valdés Rosado   


Sparte: Komposition

Komponistin und Sängerin. Ihr Fokus liegt auf der Komposition von Oper und Musiktheater. Unter anderem erhielt sie Aufträge und Auszeichnungen von Organisationen wie der Siemens Stiftung, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Musikförderpreise der Landeshauptstadt München, des VocalEssence (USA), des Counterpoint of Tolerance Program (USA) und der Künstlerresidenz des Banff Center (Canada), sowie der FONCA (Mexiko). Studium bei Dr. Gabriela Ortiz, Wolfgang von Schweinitz, Moritz Eggert, Marc Lowenstein und Don Freund. Im Performer-Composer Programm am California Institute of the Arts (USA) erlangte sie ihren Master in Fine Arts. Einen zweiten Masterabschluss machte sie an der Hochschule für Musik und Theater München. Geboren 1984 in Mexiko-Stadt.

2015-2017



©Ilja Mess

Christoph Bader   


Sparte: Kulturmanagement

Seit der Spielzeit 2012 /13 Leiter Kommunikation am Theater Orchester Biel Solothurn. In der Spielzeit 2011– 2012 Leiter Marketing und Kommunikation am Stadttheater Konstanz. 2009 – 2011 Masterstudium Kulturmanagement an der Hochschule Ludwigsburg und der Humak Turku in Finnland. 2006 – 2009 Bachelorstudium der Deutschen Literatur und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Konstanz und der Universität Wien. Praktische Arbeitserfahrungen während des Studiums in den Marketingabteilungen des Nationaltheaters Mannheim und des Suhrkamp Verlags, am Universitätstheater Konstanz sowie als Assistent der Intendantin beim Festival junger Künstler Bayreuth. Geboren 1985 in Giengen / Brenz.

Aleksi Barrière   


Sparte: Regie

Freischaffender Regisseur und Autor. Studierte Philosophie und Regie in Paris und Prag. Assistenzen unter Peter Sellars und Sarah Méadel. Gemeinsam mit dem Dirigenten Clément Mao-Takacs Gründer der Musiktheater Compagnie „La Chambre aux échos“. Realisierung verschiedener Projekte, die z. B. auf Werken von Schumann, Milhaud, Mahler (Kindertotenlieder), Cage und Berio beruhen. Seine Inszenierungen von „La Voix humaine“ (Cocteau / Poulenc) und „La Passion de Simone“ (Maalouf / Saariaho) hat er jüngst an verschiedenen Theatern und Festspielen in Frankreich, Polen, der Slowakei, Portugal und Litauen präsentiert. 2015 Artist-in-residence beim Festival für Neue Musik Novalis (Kroatien), für das er nach innovativen Konzertformen suchte. Geboren 1989 in Paris.

Alexander Chernyshkov   


Sparte: Komposition

Komponist, Performer und Improvisationskünstler. Experimentiert unter Verwendung von langen Schläuchen, Motoren, Flächen und elektromechanischen Schaltern mit mechanischen und elektroakustischen Instrumenten, die er auch selbst baut. Aufträge von Festivals wie der Biennale di Venezia 2016, Gaudeamus 2015. Preisträger mehrerer Wettbewerbe. Gitarrist in Rockbands und Jazzformationen. Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Chaya Czernowin und Karlheinz Essl und an der Kunstuniversität Graz bei Clemens Gadenstätter. Lebt und arbeitet in Wien. Geboren 1983 in Omsk / Russland.

Johann Michael Diel  


Sparte: Regie

Johann Michael Diel studierte Theaterwissenschaft und Griechische Philologie in Berlin. Währenddessen und im Anschluss assistierte er bei freien Musiktheaterproduktionen unter anderem an der Neuköllner Oper in Berlin und der Young Opera Company in Freiburg. Am dortigen Stadttheater war er von 2013 bis 2016 als Regieassistent undAbendspielleiter engagiert. Ab Herbst 2016 studiert er in Ludwigsburg an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg Regie. Geboren 1988 in Kirchheimbolanden.

Andreas Eduardo Frank   


Sparte: Komposition

Andreas Eduardo Frank ist Komponist und Videokünstler. Er studierte am Elektronischen Studio der Musikakademie Basel sowie der Hochschule für Musik Würzburg. Sein OEuvre umfasst reine Instrumentalmusik, Kompositionen an der Grenze zur Performance bis hin zu intermedialen Werken zwischen Musik, Video und Theater. Aufführungen eigener Stücke und Kollaboration mit anderen Künstlern führten den jungen Komponisten 2016 unter anderem an das Archipel Festival (Genf), an die Kammerspiele München, auf das KlangBasel sowie die Darmstädter Ferienkurse. Er erhielt mehrfach Stipendien und Preise. Aktuell ist er Preisträger des Protonwerk No. 6, verbunden mit einem Auftragswerk für das Ensemble Proton (Bern), und er erhielt das interdisziplinäre Residenzstipendium Gargonza Arts Award 2016, im Rahmen dessen er drei Monate in Italien verbrachte. 2017/2018 sind Auftragsarbeiten für das Ensemble Proton (Bern), Zeiträume Festival (Biennale für Architektur und Neue Musik) sowie das Ensemble Phoenix (Basel) geplant. Geboren 1987 in Nürnberg.

Anna-Christina Hanousek   


Sparte: Kulturmanagement

Leiterin Künstlerisches Betriebsbüros und Statisterie am Staatstheater Darmstadt. In den Jahren 2014 und 2015 als Künstlerbetreuerin bei den Wiener Symphonikern und im Sommer im künstlerischen Betriebsbüro der Bregenzer Festspiele. Studium der angewandten Kulturwissenschaft, Schwerpunkt angewandte Betriebswirtschaft, an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt sowie ein Aufbaustudium Kulturmanagement an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Bereits während des Studiums Tätigkeiten als Regieassistentin und Inspizientin sowie diverse Hospitanzen u. a. am Stadttheater Minden, Volksoper Wien, Toursky Theater in Marseille, Wiener Festwochen, Oper Kiel, Wiener Staatsoper und Bayreuth.

©Olivia Johnston

Mark Johnston 


Sparte: Dirigieren

Violinist, Dirigent, Pianist, Bratschist und Komponist. Ab November 2016 Korrepetitor am Theater für Niedersachsen in Hildesheim. 2015 und 2016 als Freiberufler bei der Oper Frankfurt, der Jungen Oper Stuttgart, den Osterfestspielen Baden-Baden und den Berliner Philharmonikern. Als Violinist spielte er im Ensemble musik - Fabrik und als Kammermusiker und Solist in Deutschland und im Ausland, u. a. in einer neuen Inszenierung von György Kurtágs „Kafka-Fragmente“. An der Musikhochschule Stuttgart absolvierte er zwei Master- Studiengänge: 2012 Violine bei Kolja Lessing und 2014 Dirigieren bei Per Borin. 2008 schloss er sein Studium an der University of Toronto mit einem Bachelor in Violine und Komposition ab. Geboren 1986 in Ottawa/Kanada.

Anastasija Kadiša   


Sparte: Komposition

Komponistin, Dirigentin, Performance-Künstlerin und Pianistin. Im September 2016 Masterabschluss in Fine Arts an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW bei M. Mathis und 2012 Masterabschluss in Komposition / Musiktheorie an der Musikakademie der Stadt Basel bei G. F. Haas. 2005 – 2010 studierte sie Komposition, Musiktheorie, Orchesterleitung und Musikpädagogik an der Jāzeps Vītols Musikakademie Lettland bei J. Karlsons, P. Plakidis und S. Mence. 2008 / 2009 Studium der Komposition und Musiktheater an der Hochschule für Musik und Theater Köln bei K. Meyer und J. Fritsch. Aufführungen bei den SWR Schwetzinger Festspielen, Donaueschinger Musiktagen, beim Usedomer Musikfestival, Festival Brücken (Deutschland), bei den New Music Days (Italien), bei d’Bâle, bei den Performance-Festivals ACT’15 und ACT´16, bei der Manifesta (Schweiz), bei Vilniaus Veidai (Litauen) und Jaunās Latviešu Mūzikas Dienas (Lettland), Otkryty Kosmos (Russland). Geboren 1985 in Jurmala / Lettland.

Isabelle Kranabetter 


Sparte: Dramaturgie

Freie Dramaturgin im Bereich Musiktheater mit dem Schwerpunkt „Projektentwicklung“ u. a. am Prinzregententheater und Gasteig München, Radialsystem Berlin, für das Europäische Zentrum der Künste Hellerau, das Festival d’Aix-en-Provence / De Nationale Opera Amsterdam / Aldeburgh Music / Fundação Calouste Gulbenkian / LOD muziektheaterGent / Polish National Opera Teatr Wielki (Aufführungen u. a. La Monnaie / De Munt, Philharmonie de Paris), das Staatstheater Darmstadt, die Münchner Biennale, die Kölner Philharmonie, die Biennale di Venezia; ab 2012 /2013 Musiktheater-Dramaturgin bei Bayer Kultur und 2014 Referentin der Sparte „Oper“. Musikjournalistin für mehrere CD-Labels und seit 2014 beim WDR. 2008 – 2013 Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding bei Prof. Zehelein und an der Université Paris 8, Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und des DAAD. Jungstudentin im Fach Gesang. Geboren 1988 in Nürnberg.

Franziska Kronfoth   


Sparte: Regie

Seit ihrem Studium an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ tätig als freischaffende Regisseurin, Schauspielerin und Videokünstlerin. Sie gründete das Lwowski Kronfoth Musiktheaterkollektiv als Labor für ein genreübergreifendes zeitgenössisches Musiktheater. Wichtige Inszenierungen: „LULU/NANA“ (Berlin, München 2013 –15), „Der gute Mensch von Sezuan“ (München 2014), Versionen von „Siegfried“ (Akademie der Künste, Berlin 2013), „Tristan und Isolde“ (Volksbühne 2009), „Eine Nacht in Venedig“ (Hebbel am Ufer / HAU1 2008), „Giulio Cesare“ (Universität der Künste Berlin 2007). Performancereihe „Hauen und Stechen“ seit 2012. Ausgezeichnet mit dem Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin als Nachwuchskünstlerin des Jahres 2013. Geboren 1983 in Berlin.

Konstantin Petrowsky   


Sparte: Kulturmanagement

Seit der Spielzeit 2012 / 2013 in der künstlerischen Produktion am Madrider Opernhaus Teatro Real tätig. Hier unter anderem für Vertragsverhandlungen, Tourneeorganisation sowie Produktionsbetreuungen zuständig. Zuvor Dramaturgieassistent am Theater der Jugend in Wien, im Verkauf bei der Bösendorfer Klavierfabrik sowie Leiter von Projekten am IMZ – Internationales Musik und Medien Zentrum in Wien. 2008 Studienabschluss der Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Musiktheater und Musikgeschichte an der Universität Wien. 2005 – 2007 Mitarbeit beim Wiener Mozartjahr, 2006 als Assistent der Geschäftsleitung. Während des Studiums außerdem dramaturgische Mitarbeit in der Programmredaktion des Konzertveranstalters Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs. Geboren 1984 in Wien.

Elise Schobeß   


Sparte: Dramaturgie

Freischaffende Dramaturgin in Musiktheater-, Schauspiel- und Performanceproduktionen, u. a. auf Kampnagel Hamburg, beim Spieltriebe-Festival Osnabrück, am Theater Bremen sowie im Rahmen des Musiktheaterkollektivs Propera. 2015 Preisträgerin der Hansen / Meier-Siem Stiftung mit dem Projekt Gesellschaft für Progressives Gedenken am Schauspielhaus Hamburg. Daneben Projekte als Bühnen- und Filmmusikerin, so zuletzt für den Ma.ja.de - Kurzfilm „Occupied Summer“. Übersetzerin und Moderatorin bei den Theatertagen des sächsischen Justizvollzugs 2011am Staatsschauspiel Dresden. Studium Musikwissenschaft, Politik und Soziologie in Dresden und Poznan sowie Master Dramaturgie an der HfMT Hamburg. Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Geboren 1985 in Halle / Saale.

©Anna Lunghammer

Julius Theodor Semmelmann


Sparte: Bühnen- und Kostümbild

Freischaffender Bühnen- und Kostümbildner. 2011– 2016 Studium Bühnen- und Kostümgestaltung in der Klasse von Hans Schavernoch und Hartmut Schörghofer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Eigene Arbeiten: 2017 Bühne zu „Hoffmanns Erzählungen für Kinder“ (Offenbach), Oper Köln und Bühne „Tannhäuser“ (Wagner), Staatstheater Saarbrücken. 2015 Bühne, Kostüm und Licht zu „King Arthur“ (Dryden / Purcell), Theater im Palais Graz, 2013 Bühne und Kostüm zu „Romeo und Julia bewegt“ (Shakespeare), Mumuth Graz, 2012 Bühne und Kostüm zu „L’enfant et les sortilèges“ und „L’heure espagnole“ (Ravel), Mumuth Graz. Assistenzen u. a. bei Heike Scheele, Rebecca Ringst und Frank Philipp Schlößmann an der Oper Graz, der Semperoper Dresden, an der Oper Frankfurt, der Bayerischen Staatsoper München sowie bei den Salzburger und Bayreuther Festspielen. Julius Semmelmann erhielt 2013 das Bayreuthstipendium des Internationalen Wagnerverbandes Wien. Geboren 1990 in Bayreuth.

©Rolf K. Wegst

Martin Niklas Spahr


Sparte: Dirigieren

Seit 2015 Kapellmeister und Musikalischer Leiter der Schauspielsparte am Stadttheater Gießen. Davor debütierte er bereits während seines Studiums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Wojciech Rajski an eben diesem Theater seiner Heimatstadt als Sänger und Dirigent, war ab 2012 als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung dort engagiert und betreute als aus führender Tonmeister die dortigen CD-Einspielungen. Weitere Engagements und Dirigate führten ihn zur Polnischen Kammerphilharmonie, der Philharmonie Südwestfalen, dem Landestheater Marburg, der Freilichtbühne Augsburg sowie den Wetzlarer Festspielen. In der aktuellen Spielzeit zeichnet er für die musikalische Leitung der Uraufführung des Tanzabends TITUS ANDRONICUS und der Offenbach-Operette HÄUPTLING ABENDWIND, deren Orchestrierung er auch übernahm, verantwortlich. Geboren 1989 in Gießen.

Eunsung Yang


Sparte: Bühnen- und Kostümbild

Bühnenbildnerin. Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf. Studium der Druckgrafik an der Hong-ik Universität in Seoul. Bühnenbilder: „Aschenputtel, Musiktheater“ (Kultursommer Rheinland-Pfalz 2016); „Gertrud goes Korea“ (Essen 2014); „Am Leben werden wir nicht scheitern“ (Essen 2013). Assistentin von Johannes Schütz an der Nationale Opera & Ballet Amsterdam, dem Schauspielhaus Hamburg, Schauspiel Kassel (2014 – 2015).  Geboren 1983 in Chon-ju / Südkorea.
Aktuelle Informationen

 
Den Flyer zur aktuellen Bewerbung für das Stipendium finden Sie hier.

Uraufführung von „immer weiter“ am 7. Juli 2017 an der opera stabile in Hamburg mehr

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„Akademie Musiktheater heute“

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Letzte Änderung: 13. Januar 2017
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